Wir in Langenhagen machen mit: Mit Respekt!

"Ein wichtiges gesellschaftliches Thema"

„Wir vom Ophelia-Beratungszentrum unterstützen die Aktion Mit Respekt! der Offenen Gesellschaft Langenhagen. Wir setzen uns für mehr Respekt gegenüber Frauen* und Mädchen*ein.

 

Die Pandemie zeigt, dass die Gleichstellung der Geschlechter weiterhin ein wichtiges gesellschaftliches Thema ist und sein muss.“

 

Anja Wessel-Jorißen für das Ophelia-Team                               Foto: Renate Siebler

 

"Wir leben Respekt und Toleranz vor"

„Wir leben Respekt und Toleranz vor. Wir leben den Dorfbrunnen der Moderne und fördern so das Miteinander und Füreinander in unserer Stadt.“                                                

 

Christine Pfeuffer, Mehr-Generationen-Haus Langenhagen

Foto: Renate Siebler

 

 

 

 

 

"Das wünschen wir uns für unsere Stadt"

„Als die Offene Gesellschaft Langenhagen mit ihrem Mit-Respekt!-Projekt auf mich zukam, dachte ich sofort: Respekt? Find‘ ich super, da machen wir mit! Erst später hab ich mir dann Gedanken gemacht: Respekt ... Was bedeutet das überhaupt? Ich bin dann auf ein Zitat von Annie Gottlieb gestoßen, das mir eine sehr schöne Perspektive eröffnet hat: ‚Respect us appreciation of the seperateness of the other person, of the way in which he or she is unique.‘
Das Zitat finde ich auch für uns als monopol und Verein zur Förderung von Jugend und Kultur sehr passend. Wir sind ein Raum, in dem jede und jeder ohne Angst vor Anfeindungen ihre oder seine Meinung zum Ausdruck bringen können soll. Nur eine offene und respektvolle Diskussion kann zu einem Ergebnis, einem Konsens oder einem freundlichen Miteinander führen. Und das wünschen wir uns für unsere Stadt und darüber hinaus.“                               Maja Teuber, Verein zur Förderung von Jugend und Kultur e.V.

 

Mimuse-Künstler schließen sich an: Mit Respekt!

"Das ist ein tolles, ganz wichtiges Projekt", sagt Matthias Brodowy zur Aktion "Mit Respekt!" der Offenen Gesellschaft Langenhagen. Bei seinem MIMUSE-Auftritt auf dem Gelände des Jugendtreffs Wiesenau warb er für einen respektvollen Umgang miteinander: "Eigentlich erschreckend, dass die Offene Gesellschaft ein solches Projekt starten musste."
    Auch Juliano Rossi alias Olli Perau und die Band "John Winston Berta" warben bei ihrem Auftritt in Wiesenau für das Projekt: "Diese Aktion ist im Moment wichtiger denn je - informiert euch darüber!", forderte Olli Perau die Besucher*innen auf.                   Foto: Andrea Hesse

"Das gehört zu den christlichen Grundüberzeugungen"

Mit Überzeugung dabei (von links): Marko Balkenhol, Rolf Oppermann und Falk Wook. Foto: Insa Becker-Wook
Mit Überzeugung dabei (von links): Marko Balkenhol, Rolf Oppermann und Falk Wook. Foto: Insa Becker-Wook

Das war eine schnelle und klare Entscheidung: Die evangelische Kirchengemeinde Zum Guten Hirten Godshorn unterstützt das Projekt „Wir in Langenhagen machen mit: Mit Respekt!“.

„Wir unterstützen dieses Projekt sehr gern, denn Respekt und Toleranz gehören zu den christlichen Grundüberzeugungen. Jedem Menschen soll auf Augenhöhe begegnet werden“, sagt Marko Balkenhol, Vorsitzender des Kirchenvorstandes. „In unserer Arbeit setzen wir uns für die Gemeinschaft vor Ort in Godshorn ein, wir unterscheiden nicht nach Nationalität, sozialer Herkunft oder Kultur“, ergänzt Pastor Falk Wook.

Mit fünf knappen, aussagekräftigen Sätzen wirbt die Initiative Offene Gesellschaft Langenhagen dafür, Menschen in jeder Situation höflich und mit Respekt zu begegnen, einander zuzuhören, sachlich miteinander zu sprechen und keinen Menschen auszugrenzen. Rolf Oppermann, Mitglied des Kirchenvorstandes, sagt dazu: „Ich finde diese Aktion gut, weil sie die aktuellen Probleme des Miteinanders deutlich benennt.“

 

Respekt gegenüber Mensch und Natur

Sie wünschen sich Respekt für Mensch und Natur (von links): Georg Obermayr (NABU), Alexander Helmut und Hans-Jürgen Ratsch (NVL), Ricky Stankewitz (NABU). Foto: Andrea Hesse
Sie wünschen sich Respekt für Mensch und Natur (von links): Georg Obermayr (NABU), Alexander Helmut und Hans-Jürgen Ratsch (NVL), Ricky Stankewitz (NABU). Foto: Andrea Hesse

Der NABU Langenhagen und die Naturkundliche Vereinigung Langenhangen (NVL) unterstützen das von der Offenen Gesellschaft Langenhagen gestartete Projekt „Wir in Langenhagen machen mit: Mit Respekt!“.

Eine der 10 Thesen der Offenen Gesellschaft Langenhagen lautet: „In einer verantwortungsbewussten Gesellschaft sind der Naturschutz, der sorgsame Umgang mit natürlichen Ressourcen und der Einsatz für Klimaschutz elementare Anliegen.“

„Natur ist ein Selbstwert und hat eigene moralische Rechte, die vom Menschen Respekt erfordern“, sagt dazu Georg Obermayr, Schriftführer im NABU Langenhagen und aktiv in der Offenen Gesellschaft Langenhagen. „Attribute des Respekts gegenüber Menschen und Natur sind Aufmerksamkeit, Achtung, Wertschätzung und Bewunderung. Respektlosigkeit gegenüber der Natur beruht meist auf Ignoranz und Unwissenheit.“

Für den NABU und die NVL in Langenhagen ist es wichtig, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist. Deshalb setzen sie sich für den Schutz vielfältiger Lebensräume und Arten sowie für gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und den schonenden Umgang mit endlichen Ressourcen ein. „Wir fordern Sie auf: Treten Sie ein für mehr Respekt und geben Sie der Natur eine Stimme“, sagt Georg Obermayr stellvertretend für NABU und NVL.

 

Auf Augenhöhe und lösungsorientiert

"Unsere Schülerinnen und Schüler bilden eins zu eins die Gesellschaft in Langenhagen ab, sie sind unterschiedlicher Herkunft und bringen individuelle Voraussetzungen mit. Deshalb arbeitet die IGS Langenhagen von Begin der Klasse 5 an gemeinsam mit Eltern und Schüler*innen an einem respektvollem Umgang miteinander. Alle werden sensibilisiert, bei Problemen nicht wegzusehen, sondern auf Augenhöhe und lösungsorientiert aufeinander zuzugehen. Das trägt dazu bei, dass die Schülerinnen und Schüler sich an ihrem Lernort wohlfühlen. Die Erfahrung zeigt, dass diese Strategie aufgeht und zu einem erfolgreichen Miteinander führt."

  Foto: Susanne Wöbbekind                                                                                              Timo Heiken, Leiter der IGS Langenhagen

 

Respekt ist die Basis für das Zusammenleben

Neues Projekt der Offenen Gesellschaft Langenhagen: „Mit Respekt!“

„Wir in Langenhagen machen mit: Mit Respekt!“ – unter dieser Überschrift hat die Initiative „Offene Gesellschaft Langenhagen“ jetzt ein Projekt gestartet, das auf viele Multiplikator*innen in der Stadt setzt. Mit fünf knappen, aussagekräftigen Sätzen wirbt die Initiative dafür, Menschen in jeder Situation höflich und mit Respekt zu begegnen, einander zuzuhören, sachlich miteinander zu sprechen und keinen Menschen auszugrenzen. Als Schirmfrau konnte Langenhagens Sozialdezernentin Eva Bender gewonnen werden: „Ich freue mich sehr, Schirmfrau dieses besonderen Projektes zu sein“, sagt sie. „Die Basis für unsere Demokratie und unser Zusammenleben ist der Diskurs, und der Diskurs ist nur mit Respekt möglich.“ Die Demokratie sei die einzige Staatsform, die immer wieder neu gelernt werden müsse, zitierte die Dezernentin den bekannten hannoverschen Soziologen Oskar Negt.
„Wir in Langenhagen sehen hin und helfen, wenn ein Mensch beleidigt oder bedrängt wird“, lautet eine zentrale Aussage des Projektes; eine andere „Wir in Langenhagen achten und unterstützen Menschen, die sich für unsere Gemeinschaft einsetzen.“ Als erste Multiplikator*innen dabei sind zwei ganz unterschiedliche Akteur*innen: die MIMUSE, Norddeutschlands größtes Kleinkunst- und Comedy-Festival, und der Malermeisterbetrieb Wöbbekind aus dem Langenhagener Ortsteil Krähenwinkel. Sie unterstützen das Anliegen der Offenen Gesellschaft Langenhagen, werden sich in ihrem jeweiligen Umfeld für dessen Realisierung einsetzen und sich darum bemühen, ihre Gäste, Kund*innen und Mitarbeitenden für das Thema zu sensibilisieren.
„Wenn wir einander mit Respekt begegnen, bekommen wir viel Positives zurück“, sagt Malermeister Bernd Wöbbekind. Allgemein werde davon ausgegangen, dass auf Baustellen ein rauer Ton herrsche, das habe sich in den vergangenen Jahren aber geändert. „Respekt ist unserem Betrieb die Grundlage für eine gute Zusammenarbeit“, so Wöbbekind. Inga Herrmann und Jürgen Köhler von der MIMUSE können das nur bestätigen: Der große Kreis der ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter*innen könne nur deshalb seit rund 40 Jahren erfolgreich zusammenarbeiten, weil alle einander stets mit Respekt begegnen.

Mit Plakaten und Aktionen wirbt die Offene Gesellschaft Langenhagen in den kommenden Wochen für eine Stadt mit Respekt – und freut sich über alle, die mitmachen wollen. Der Kontakt kann über denkwerkstatt-offene-gesellschaft@web.de hergestellt werden; die Offene Gesellschaft stellt dann Plakate, Aufkleber und Lesezeichen mit dem Kampagnenmotiv zur Verfügung und lädt unter anderem zu Foto- oder Videoaktionen ein.                                                                 Foto: Oliver Krebs

 

Zum Plakat "Mit Respekt!"